Die Speicherstadt

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Die im Hamburger Hafen gelegene Speicherstadt ist der größte Lagerhauskomplex der Welt. Sie erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 26 Hektar auf den ehemaligen Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm auf einer Länge von ca. 1,5 Kilometern und 150 Meter bis 250 Meter Breite von der Kehrwiederspitze bis zur Oberbaumbrücke.

Der Bau der Speicherstadt fand zwischen den Jahren 1883 bis 1927 unter der Bauleitung des Oberingenieurs Franz Andreas Meyer und 17 weiteren Ingenieuren sowie 24 Architekten und Bauzeichnern statt. Anlass für die Errichtung der Speicherstadt war, Hamburg den Beitritt zum Deutschen Zollverein zu ermöglichen ohne den Handel im Hafen mit Zöllen zu belasten. Zu diesem Zweck war ein Areal erforderlich, das nicht zum Deutschen Zollverein gehörte.

Für den Bau der Speicherstadt wurden etwa 1.100 Häuser abgerissen und etwa 24.000 Quartierslüüd (Quartiersleute) (zwangs)umgesiedelt.

Die Speicherstadt wird von sechs Fleeten durchzogen: dem Kehrwiederfleet, dem Brooksfleet, dem St. Annenfleet, dem Holländischbrookfleet, dem Kleinen Fleet und dem Wandrahmsfleet.

Das zwischen Kehrwieder und Sandtorkai gelegene Kesselhaus war das Herz der Speicherstadt. Es speiste alle umliegenden Gebäude in der Speicherstadt mit Strom und war das erste Gebäude, das über elektrisches Licht verfügte.

Die Speicherstadt ist seit dem 05.07.2015 UNESCO-Weltkulturerbe.

Nächste U-Bahnstation zur Speicherstadt sind die Stationen Messberg (U1, blaue Linie) und Baumwall (U3, gelbe Linie).

Diese und noch viel mehr Informationen erhalten Sie humorvoll vermittelt auf einer Gästeführung mit Hamburg Explore Britta Mahnke.

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